Konzepte

... arbeiten wir für Einzelpersonen, Vertriebsgruppen und Unternehmen aus.

Egal, ob Sie Momentum kreieren oder Ihren bestehenden Vertrieb ausbilden bzw. befähigen möchten - wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, die sich in der Praxis bewährt haben. Eine eingehende Situationsanalyse ist hier ebenso Voraussetzung, wie unterschiedliche Vorschläge, Ihr Ziel zu erreichen.


Documentation beats Conversation!

Die Elementerra GmbH, ein Unternehmen, welches wir, die Horizonte Training & Consulting GmbH, schon seit Jahren in Vertriebsfragen beraten und mit denen wir gemeinsam Vertriebskonzeptionen und Strategien theoretisch und praktisch entwickeln, hat bei der Preisverleihung des Handelsblatts „Sales Award 2006“ den 2. Platz belegt. Ein Indiz nicht nur für die Tatsache, dass sich der Direktvertrieb immer größerer Anerkennung und Beliebtheit erfreut, sondern auch für den Erfolg und die Qualität der geleisteten Arbeit!


Konzepte sind für viele Faktoren entscheidend. Sie bestimmen maßgeblich den Weg und anhand der Ergebnisse kann sich ablesen lassen, inwieweit das vorher Erdachte auch zum gewünschten Erfolg geführt hat.

Wenn Sie Unternehmer sind, der entweder ein Produkt oder eine Dienstleistung hat, welches er erfolgreich im HBB (Home Based Business) vermarkten möchte, ist gerade die anfängliche Ausrichtung für spätere Erfolge ausschlaggebend. Damit Sie abschätzen können, ob wir für Ihre Fragen im Bereich Consulting die richtigen Antworten parat haben, schauen Sie hier.


Sind Sie bereits in der Branche? Dann sollte Sie folgendes interessieren:
  • Wir haben für einzelne Vertriebsgruppen Präsentationen und erste Trainings überarbeitet - mit dem Erfolg, dass hinterher über 30 % der anwesenden Gäste mehr in das Geschäft eingesteigen sind als vorher und die Expansion so wesentlich schneller und stabiler erfolgen konnte.

  • Eine Systematik im Aus- und Weiterbildungsbereich ist entscheidend, um dauerhaft Führungskräfte zu qualifizieren. Wenn dies nicht passiert, orientieren sich Menschen an "falschen Vorbildern" und gehen einen Weg, den hinterher alle Beteiligten bereuen. Denn mit wachsendem Erfolg wächst auch die Verantwortung - und die Fragen, die damit einher gehen. Wenn die Betroffenen keine Antworten zur Auswahl haben, kann es sein, dass sie sich anderweitig informieren - denn woher soll eine Führungskraft wissen, woran sie sich orientieren soll? Und ob dass dann in Ihrem Sinne ist, ist mehr als fraglich...

  • Mit großem Erfolg haben wir langfristig angelegte Aus- und Weiterbildungsakademien für weltweit tätige Unternehmen ausgearbeitet, denn

  • ... hier haben wir ausreichende Erfahrung:
    - ob für Vertriebsgruppen oder
    - Unternehmen - egal welcher Größenordnung.
Gerne nennen wir Ihnen im persönlichen Gespräch einige Beispiele...

Ein erster Schritt zu Ihrem Konzept

Gerichtsurteile im Zusammenhang mit Network-Marketing

Gerade im Bereich Network-Marketing gibt es viele Vermutungen, Fragen und Unklarheiten zu Produkt- und Werbeaussagen, Darstellung der Verdienstmöglichkeiten, Konzeptionen, Systematik und Rechte sowohl der Unternehmen als auch der angeschlossenen unabhängigen Berater. Was darf man sagen - was nicht? Wer hat welche Ansprüche?
Aus diesem grunde ist es von allerhöchster Wichtigkeit einen fachkundigen Berater an Ihrer Seite zu haben - egal ob Sie selbst ein Network initiieren wollen oder Distributor sind, der Fragen hat. Gerne helfen wir Ihnen weiter, denn in unserem Team sind auch für diese Fragen langjährig erfahrene Fachleute/ Rechtsanwälte, die Ihnen weiterhelfen können. Mailen Sie uns an : und Sie erhalten eine Empfehlung

Vorab aber eine kleine Auswahl von relevanten Urteilen:


Neues Telemediengesetz ab 01.03.07 in Kraft
Mit dem Inkrafttreten des Telemediengesetzes am 01.03.07 wird das Verbot, unaufgefordert Werbe-e-mails zu versenden, verschärft. Bei einer absichtlichen Verheimlichung oder Verschleierung des Absenders oder des kommerziellen Charakters einer e-mail in der Kopf- oder Betreffzeile droht nunmehr ein Ordnungsgeld bis zu € 50.000,- ( §§ 6 II, 16 TMG ).


Kann Handelsvertreter auf eine schriftlichen Vertrag bestehen ?
Ja !
Der Unternehmer gibt dem Handelsvertreter begründeten Anlass zur Kündigung, wenn er den Anspruch aus § 85 HGB auf Aufnahme des Vertragsinhalts in eine von ihm unterzeichnete Urkunde trotz mehrfacher Aufforderung nicht erfüllt. ( BGH Urteil v. 21.02.06, Gz.: VIII ZR 61/06 )


Zum Ausgleichsanspruch eines Vertragshändlers nach § 89 b HGB
Wenn ein Unternehmen einen Vertriebsvertrag mit einem Vertragshändler kündigt, so kann der Händler auch dann einen Ausgleich für entgangene Provisionen analog § 89 b HGB beanspruchen, wenn er ein Angebot zur Fortsetzung des Vertragsverhältnisses mit geänderten Konditionen ablehnt. ( BGH Urtlei v. 28.02.07, Gz.: VII ZR 30/06 ).


Provisionsabrechnung
Mit Urteil vom 20.09.2006 ( Gz.: VI ZR 166/05 ) hat der BGH festgestellt dass eine Regelung im Handelsvertretervertrag nach welcher die Provisionsabrechnung des Unternehmers als anerkannt gilt, wenn der Handelsvertreter nicht innerhalb einer bestimmten Frist widerspricht, wegen Verstoßes gegen § 87 c HGB unwirksam ist.


Ausgleichsanspruch eines Vertragshändlers
„Der Ausgleichsanspruch eines Vertragshändlers analog § 89b HGB ist nicht deshalb von vornherein ausgeschlossen, weil der Händler nach Beendigung des Vertragsverhältnisses seine Kundenkartei einem Dritten überlässt, nachdem er zuvor in Erfüllung einer entsprechenden Vertragspflicht dem Hersteller die Daten der von ihm neu geworbenen Kunden bekannt gegeben hat. Die Weitergabe der Kundenkartei kann sich jedoch auf die Höhe des Anspruchs auswirken, soweit die Vorteile des Herstellers (§ 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB) oder die Nachteile des Vertragshändlers (§ 89b Abs.1 Satz 1 Nr. 2 HGB) infolge der Nutzung der Kundendaten durch den Dritten voraussichtlich geringer ausfallen werden.“ ( BGH Urteil v. 28.06.06, Gz.: VIII ZR 350/04 ).


Vorsicht bei der Verwendung von Stadtplan-Ausschnitten
Das Landgericht München hat in seiner Entscheidung vom 15.11.2006 ( Gz.: 21 O 506/05) nochmals bestätigt, dass derjenige, der von Internetseiten eines kartographischen Verlags Stadtplan-Ausschnitte herunterlädt und auf seiner eigenen Seite veröffentlicht, die Urheberrechte des Verlags verletzt.


Die Verwendung der Aussage
„wenn die westliche Medizin auf das traditionelle Wissen der Medizinmänner in der Südsee vertrauen würde, könnte sie Herzkrankheiten, Krebs, Arthtritis, Infektionskrankheiten und Immunschwächesymtome“ endlich besiegen“
in der Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel stellt einen Verstoß gegen das LFGB dar.( vgl. LG Augsburg, Beschluss v. 28.08.06, Gz.: 8 O 3012/06 ).


Die Verwendung der Aussage
„Aggressive freie Radikale werden unschädlich gemacht“
in der Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel stellt einen Verstoß gegen das LFGB dar. ( vgl. LG Kiel, Urteil v. 09.06.06, Gz.: 12 O 173/06 )


Die Verwendung der Aussage
„Bei guter Xeronin-Bildung können auch Arzneimittel besser und schneller in die Körperzellen gelangen und Arzneimittelgaben wirken besser“
in der Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel stellt einen Verstoß gegen das LFGB dar. ( vgl. OLG Schleswig, Urteil v. 16.01.01, Gz.: 6 U 68/2000 )


Die Verwendung der Aussage
„Vor einem Jahr stellte sich bei meinem Vater heraus, dass er unter Altersdiabetis leidet. Da ich zu diesem Zeitpunkt bei ... arbeitete, beschloss ich zusammen mit dem Hausarzt meines Vaters, es mit dem Produkt ( Produktname ) zu versuchen und nicht gleich auf die üblichen Zuckertabletten zu setzten. Der Nüchternzucker betrug zu diesem Zeitpunkt 145, nach einer Woche 100 und nach einem Monat stabilisierte sich der Wert auf 90. Woran auch keiner glaubte war, dass sich der Langzeitzucker extrem positiv entwickelte. Zum heutigen Zeitpunkt liegt er bei 6,4. Natürlich hält er sich an eine Diät, aber jetzt an Weihnachten ist dies schwer. Mit der Einnahme von 3x1 Kapsel täglich kann er aber seine kleinen Sünden in Sachen Süßigkeiten wieder ausgleichen.“
in der Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel stellt einen Verstoß gegen das LFGB dar. ( vgl. LG Arnsbach, Beschluss v. 08.06.06, Gz.: 5 HK O 669/06)


Die Verwendung der Aussage
„ ist in Kombination mit weiteren Heilkräutern wirksam gegen Formen von Entzündungen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Verdauungsproblemen“
in der Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel stellt einen Verstoß gegen das LFGB dar.( vgl. LG Augsburg, Beschluss v. 24.05.06, Gz.: 3HK O 2088/06 ).

Amtliche Widerrufsbelehrungen nicht wettbewerbswidrig
Mit Urteil vom 12.04.07 ( Gz.: VII ZR 122/06 ) hat der BGH die von einigen Gerichten in Frage gestellten amtlichen Widerrufsbelehrungen ( Anlage 2 zu § 14 I BGB-InfoV ) gestärkt. In einer Pressemeldung heißt es hierzu: „ Die Widerrufsbelehrung muss, wenn sie nicht genau einem gesetzlichen Muster entspricht (Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 BGB-InfoV ), den Anforderungen genügen, die das Gesetz an verschiedenen Stellen formuliert“.
Hieraus kann geschlossen werden, dass eine Formulierung, welche genau den gesetzlichen Mustern entspricht trotz etwaiger Fehler nicht wettbewerbswidrig ist.


Fax-Werbung
Auch wenn Telefaxsendungen unmittelbar auf einen PC geleitete und nicht an einem Faxgerät ausgedruckt werden, ändert dies nichts daran, dass eine per Telefax unaufgefordert übermittelte Werbung auch gegenüber Gewerbetreibenden grundsätzlich wettbewerbswidrig ist. Die Zusendung ist nur dann zulässig, wenn der Adressat ausdrücklich oder durch schlüssiges Verhalten eingewilligt hat oder wenn der Absender das Einverständnis des Empfängers auf Grund konkreter Umstände vermuten durfte.( BGH Urteil vom 01.06.06, Gz.: I ZR 167/03 ).


Ltd. mit Niederlassung Deutschland ist Pflichtmitglied der IHK
Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Darmstadt vom 07.11.2006 ( Gz.: 9 E 793/05 ) ist eine nach englischem Recht gegründete Ltd. mit einer Niederlassung in Deutschland Pflichtmitglied der Industrie- und Handelskammer mit entsprechender Beitragspflicht.


Alle Geschäftsangaben zukünftig auch in e-mails und Fax
Per „Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister“ hat der Gesetzgeber nunmehr eindeutig klargestellt, dass die Vorschriften über die Darstellung von Unternehmen im geschäftlichen Kontakt nach außen ( insbesondere §§ 37 a HGB, 80 AktG, 35 a GmbHG ) auch für e-mails und Fax gelten.
Es sind also sämtliche Angaben, wie insbesondere Rechtsform, Sitz, Registergericht, Handelsregisternummer ... anzugeben.
Unabhängig der gerichtlich noch nicht geklärten Frage, ob ein Verstoß gegen diese geänderten Vorschriften zugleich einen Wettbewerbsverstoß darstellt, laufen hier bereits


Angaben über die Reduzierung von Krankheitsrisiken in der Werbung für Nahrungsergänzungsmittel bald erlaubt ?
Derzeit wird entsprechend Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel eine Liste erstellt. In der Verordnung ist angegeben, dass gesundheitsbezogene Angaben als auch Angaben über die Reduzierung des Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern verboten sind, sofern sie nicht in der genannten Liste aufgenommen sind.
In diese Liste mit aufgenommene Angaben über die Reduzierung von Krankheitsrisiken werden somit zukünftig erlaubt sein.